
Das neue Programm
Die Bissquits mit neuem Programm auf der Bühne
Lange haben sie uns warten lassen, nun begrüßen uns die Bissquits mit ihrem neuen Programm „Witwen unter Verdacht“.
Wieder treffen wir auf Sattlers Erna, Frau Lehmann und Kapitänswitwe Wenig. Die drei rüstigen, alten Damen lassen kaum eine Gelegenheit aus, um dem tristen Heimalltag zu entfliehen. Nachdem sie zuletzt auf einer Kreuzfahrt tatkräftig am Untergang der MS Trauma beteiligt waren, bringen sie nun einige Unruhe ins heimische Seniorenheim „Dr. Heinz-Erhardt-Haus“. Diesmal führen ein Todesfall und Ernas Kekse zu manchen Verwicklungen, die die drei stimmgewaltigen Damen in ihren Liedern kommentieren.
Ob die „Witwen unter Verdacht“ jedoch Hilfe von ihrem wie immer arg strapazierten Bezugspfleger Stützer, dem golfspielenden und trinkfesten Dr. Weiß oder dem diesmal reichlich verwirrten Hausmeister Hoppach erwarten können, bleibt abzuwarten. Aber vielleicht kann ja Bestattungsunternehmer Gruber helfen …
Doch wer die drei lebenslustigen Damen kennt, weiß, dass sie selbst dem traurigsten Anlass noch eine feucht-fröhliche Seite abgewinnen können.
Dies können Zuschauer an vier Abenden (18.,19., 26. und 27. Mai jeweils um 20 Uhr) im Goldenen Löwen in Beiseförth miterleben. Karten zum Vorverkaufspreis von € 12 sind in der Brückenbuchhandlung in Melsungen sowie bei der Raumausstattung Stransky in Beiseförth erhältlich.
die simmerings. „wahl/los – alles ist möglich!“
Schon wieder mit 70 Gästen ausverkauft!
Schon wieder ein wunderbarer Abend.
Wir freuen uns auf das neuePprogramm

Zu viel Geld für Kultur schadet nur eine Provokation
Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.
Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer “Kultur für alle” war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die “ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts”; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden “Kreativwirtschaft”. Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben.
Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen nicht die Kunst.
Anna Gavalda
Eine überraschende Landpartie. Ein glücklicher, zärtlicher geräuschvoller Tag in Gesellschaft von Brüdern und Schwestern, die ihrer Kindheit Adieu sagen. Mit Gekicher und Flüchen im Auto, einer Menge Neckereien, mit Hundeflöhen, gekühlten Flaschen Sancerre und guter Musik von Anfang bis Ende. Anna Gavaldas neuer Roman ist ein Elixier gegen Gleichgültigkeit, gegen vermasselte Rendez-vous und wenn das Pflichtgefühlt droht, unser Leben zu überrollen.
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Luca Di Fulvio
New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens – mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika. Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität
gezeichneten Lower East Side gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zu eigen ist,
mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag …
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Matthias P. Gibert
Hideo Asami, Küchenhilfe in einem Sushi-Restaurant in Kassel, plagen Unwohlsein und Übelkeit. Als ihm die Haare büschelweise ausgehen, verschwindet er plötzlich spurlos. Wenige Tage später werden drei verkohlte Leichen in einer Laube entdeckt, Hauptkommissar Paul Lenz übernimmt die Ermittlungen. Ein weiterer Angestellter des Sushi-Restaurants leidet unter den gleichen Beschwerden wie sein Kollege, weigert sich jedoch zum Arzt zu gehen, da er sich illegal in Deutschland aufhält und nicht krankenversichert ist. Als auch er verschwindet, verschärft sich die Situation dramatisch
Wieder schafft es Matthias P. Gibert hochaktuelle Themen in einem authentischen Kriminalroman zu verpacken: Lebensmittelskandale, wirtschaftliche Interessen und der geringe Wert eines Menschenlebens.
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Julian Barnes
Man Booker Prize 2011 für “Vom Ende einer Geschichte”.
Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen.
Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.
Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erwecken plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Ein Text mit unglaublichen Wendungen, der den Leser auf eine atemlose Achterbahnfahrt der Spekulationen mitnimmt.
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Hanns-Josef Ortheil
Die Geschichte eines stummen Kindes, das sein Leben erfinden muss, um sein Glück zu machen
“Die Erfindung des Lebens” ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen-
In seinem neuen, autobiographisch inspirierten Roman erzählt Hanns-Josef Ortheil die Geschichte eines jahrelang stummen Kindes, dessen Eltern im Krieg und in der Nachkriegszeit vier Söhne verloren haben. Zusammen mit der ebenfalls stummen Mutter wächst es in einer künstlichen Schutzzone auf, aus der es sich erst langsam durch das geliebte Klavierspiel und den unorthodoxen Sprachunterricht des Vaters befreien kann. Doch die Befreiung ist schmerzhaft. Sie führt den Jungen auf lange, einsame Reisen durch Deutschland und in einem letzten Befreiungsakt schließlich nach Rom. Dort wird er ein erfolgreicher Pianist, der Freundschaften schließt und sogar ein Liebesverhältnis eingeht. Diese Bindungen aber zerreißen, und auch die Pianistenkarriere muss aufgegeben werden. Nach der Rückkehr nach Deutschland macht ihm ein früherer Lehrer den faszinierenden Vorschlag, es mit dem Schreiben zu versuchen…
In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.
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Es ist das Buch über New York – aufregend, einzigartig, schillernd und immer wieder überraschend. Liebhaber und Kunstfreunde der spannenden Metropole werden sich in dieses Buch verlieben. Der erste Reise- Kunst- Führer weltweit, der New York ausschließlich in gemalten Bildern zeigt, erscheint exklusiv bei MARCO POLO, den Reiseführern mit Insider- Tipps. Der Pop- Art- Künstler James Rizzi, der in New York aufgewachsen ist und seit 40 Jahren in SoHo lebt, öffnet für dieses Mammutwerk sein Archiv mit bisher unveröffentlichen Bildern und malt eine Vielzahl neuer Ansichten von New York und dem New Yorker Leben – extra für dieses Buch.
Mit 352 Seiten, mehr als 450 Bildern und über 1000 Tipps und Adressen ist “My New York City” ein absolutes “Schwergewicht”. Dazu kommen die exklusiv von Rizzi gestalteten Sammlerstücke, unter anderem drei Kofferanhänger im Rizzi- Design fürs Gepäck, die originale Metrokarte zum Aufladen, eine Lounge Music CD, um sich schon einmal auf das Hangout einzustimmen oder die New- York- Taxi- CD mit einem Sound- Spaziergang von Rizzi durch seine Stadt.
James Rizzi und Peter Bührer, Meisterkoch und New- York- Liebhaber, verraten ihre Lieblingsplätze – von den Klassiker- Adressen bei den Restaurants und Shops bis zu verrückten Stores und Adressen fürs nicht so ganz alltägliche Nachtleben oder für die Begegnung mit der Szene New Yorks. Alles natürlich Insidertipps, gespickt mit persönlichen Kommentaren.
Mit ungewöhnlichen Sammler- Gadgets, alle von James Rizzi gestaltet:
- MTA Metrokarte New Yorks zum Aufladen
- Taxi- Shape- CD “Rizzi walks and talks”- 3 Kofferanhänger für die New- York- Reise
- Fold- out- Poster
- Picture Postcards zum Verschicken
- Voucher für einen Rizzi- Regenschirm
- Cookie- Rezepte
- Lounge Music CD
- Voucher für ein Kaffeetassenset
- Herausnehmbare Grafik”My New York City” ist ein echtes Rizzi- Gesamtkunstwerk über New York – gestaltet und geschrieben von James Rizzi und Peter Bührer, in Zusammenarbeit mit MARCO POLO, den Reiseführern mit Insider- Tipps.
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Der neue Roman des isländischen Kultautors Hallgrímur Helgason
Drei Söhne von neun Männern, das ist genug.
In ihrer Garage surft die 80-jährige Herbjörg durchs Internet und begleicht letzte Rechnungen, während der Ofen für ihre Einäscherung heißläuft. Hallgrímur Helgasons neuer Roman ist ein Parforceritt durch die Geschichte des 20.Jahrhunderts: anrührend und voll isländischer Skurrilität.
“Ich lebe hier allein in einer Garage, zusammen mit einem Laptop und einer alten Handgranate. Es ist wahnsinnig gemütlich.”"Ich möchte einen Termin für eine Einäscherung buchen.”"Einen Termin buchen?”"Genau.”"Aha. Ja … wie war noch mal der Name?”"Herbjörg María Björnsson.”"Hallo? Ich kann den Namen in der Liste nicht finden. Haben Sie den Antrag auf Einäscherung schon eingereicht?”"Nein, nein. Ich möchte einen Termin für mich buchen. Für mich selbst.”"Naja, wir bearbeiten ihn nicht, bevor … na, Sie wissen schon … also bevor, äh …, bevor die Leute tot sind, okay?”"Gut. Wenn es so weit ist, werde ich tot sein. Darauf können Sie sich verlassen. Also, wenn’s eng wird, komme ich einfach vorbei, und ihr schiebt mich lebend in den Ofen.”
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